Meine Biografie

1958 in München als 1.von 4 Töchtern geboren
Meine Kindheit war geprägt von weiblichen Vorbildern (Mutter, Großmutter, Tante), da die Männer entweder schon verstorben waren oder wie mein Vater vielbeschäftigt und oft abwesend.
Meine Mutter hatte sich spät noch entschlossen, ein Lehramtsstudium zu beginnen und so übernahm ich schon früh die Verantwortung für meine 3 jüngeren Geschwister und kümmerte mich oft um sie. Als ich mit 12 Jahren dann ins Internat der englischen Fräulein in München-Nymphenburg kam, um dort selbst betreut und gut katholisch erzogen zu werden, lernte ich das Leben in einer Frauengemeinschaft schätzen. Obwohl ich mich auch über die strengen Normen beschwerte, taten mir der rhythmische Tagesablauf und das Leben mit Gleichaltrigen gut.
Mehrmals im Jahr fuhren wir mit meiner Mutter in die Berge oder ans Meer, sobald unsere Ferien es erlaubten. So eröffneten sich mir neue Horizonte und ich entdeckte meine tiefe Freude am Reisen, fremden Ländern und Sprachen und immer wieder neuen Begegnungen.
Nach dem Abitur entschied ich mich nach einiger Überlegung doch für ein Lehramtsstudium mit dem Hauptfach Kunsterziehung und Deutsch, Geographie und Sport als Didaktik Kombination.
Diese Auswahl spiegelte alle meine verschiedenen Interessen und ließen mich 4 Jahre in einem lebendigen und bewegten Studium reifen.
Besonders die Blockseminare im Fach Kunst, die ich auf der Insel Capri (mit meinem Schwerpunkt Kunsttherapie) oder auf einem Bauernhof in der Toskana verbrachte und die vom Geist einer freien Erziehung und interdisziplinären Interaktion geprägt waren, begeisterten mich, denn ich merkte immer mehr, dass ich nicht für den Schuldienst in einer bayerischen Hauptschule geschaffen war sondern mich in einem freien und selbstgestalteten Leben und vielleicht ganz neuen Lebensformen ausprobieren wollte.
Durch meine Tätigkeit als Reiseleiterin in interkulturellen Freizeiten beim bayerischen Jugendring, der ich in den Semesterferien nachging, war ich mit einem Franzosen liiert, mit dem ich gleich nach dem 1.Staatsexamen in meinem VW Käfer zur Weltreise aufbrach.
Nach mehreren Monaten in Frankreich und Irland trennten sich unsere Wege erstmal und mich zog es nach der Lektüre von „Der Zauber von Findhorn“ in den Nordosten Schottlands, wo ich diese New Age Community kennen und lieben lernte und dort ein halbes Jahr verbrachte (1984/85)
Dort ging die Reise nach innen weiter und dank meiner Eltern war es mir möglich, mehrere Monate an einem intensiven persönlichkeitsbildenden Gruppenprogramm teilzunehmen….(Siehe „über mich“)
Nach der Rückkehr aus Schottland war ich voller Begeisterung für ein spirituelles Leben in „Licht und Liebe“, da ich mit meinem Franzosen aber keinen klaren Plan hatte, wo dieses Leben genau stattfinden sollte, entschieden wir uns zu einem erneuten gemeinsamen Aufbruch – diesmal nach Osten mit meinem 2 CV, wo wir in Griechenland auf dem Peloponnes 6 wunderbare Monate sehr naturverbunden und alternativ verbrachten bevor uns die Realitäten (TÜV der Ente und Aufforderung unserer Eltern unsere Hausstände einzusammeln) wieder nach Hause zurückkehren ließ.
Natürlich war es nun noch unvorstellbarer in einen ganz gediegenen Job einzusteigen und – inspiriert von den Erfahrungen in Südeuropa – suchten wir uns ein „Basislager“ in der Provence, wo wir auch blieben, da sich unsere Tochter ankündigte, kaum dass wir die Koffer abgestellt hatten.
Im Oktober 1986 wurde dort in einer Hausgeburt auf dem Lande meine 1. Tochter geboren.
2 Jahre später landete ich dann mit meiner Tochter an der Hand und 2 Koffern in Freiburg um mir einen neuen Integrationsversuch in meine Heimat und für meine Tochter den regelmäßigen Besuch ihres Vaters in Strasbourg zu ermöglichen.
Schnell merkte ich, dass Freiburg die Stadt war, die in mein Herz passte und in der es wunderbar neue Begegnungen mit spirituell ausgerichteten Menschen in einer wunderschönen Umgebung gab.
So entdeckte ich eine Ausbildung im geistigen Heilen bei Ortlieb Schrade und genoss -nach der Einsamkeit in Südfrankreich- die Unterstützung einer Gruppe und viel Austausch im Waldorfkindergarten sowohl für mich als auch meine kleine Tochter.
Beruflich wollte ich auch einen Neuanfang wagen und da ich in Südfrankreich bei meiner Hausgeburt die kompetente Nachsorge einer guten Hebamme schmerzlich vermisst hatte, entschloss ich mich zur Umschulung, die mir vom Arbeitsamt auch bewilligt wurde.
Diese ehrgeizigen Pläne wurden dann allerdings von meinem Sohn durchkreuzt, der sich Ende 1989 ankündigte und im August 1990 geboren wurde.
Als „Plan B“ hatte ich mir die Heilpraktikerprüfung vorgenommen, die ich im Juni 1990 dann tatsächlich auch bestand.
Nun war ich als alleinerziehende Mutter mit 2 Kindern und ohne geregeltes Einkommen aber erst mal in meiner Lebenskunst gefordert.
Trotzdem gelang es mir nebenberuflich mehrere Fortbildungen zu absolvieren und auch immer wieder Bachblütensitzungen, Heilmassagen und Reikibehandlungen anzubieten.
Als Co-Leiterin von Bachblüten Ausbildungsgruppen, die meine Freundin Margarete Sennekamp und ich anboten, merkte ich, dass eine meiner Stärken in der Führung von Frauengruppen lag, vor allen Dingen mit den Themen, die mich selbst auf meinem Lebensweg immer wieder gerettet und beseelt hatten:
Herzensaustausch, Meditationen, Entspannungstherapie, Singen und Tanzen als Seelennahrung.
So wuchs ich mit den Jahren in meine eigene Frauen Heilarbeit hinein, da es mir ein besonderes Anliegen ist, Frauen in ihrer spirituellen Entwicklung, Weisheit, Selbstliebe und Seelenkraft zu stärken, da sie dadurch befähigt werden sich und ihrer Intuition wieder zu vertrauen und dadurch auch mehr Harmonie, Frieden und Freude in ihre Familien tragen und somit unser ganzes soziales System mit ebendiesen fundamentalen Fähigkeiten aufgebaut und bestärkt wird und gesunden kann.
Auch meine Sehnsucht nach fremden Ländern und Sprachen spiegelte sich in meinen Gruppenaktivitäten. Mehrere Jahre bot ich nach dem Ausbildungsabschluss der Bachblütenberaterinnen eine Reise durch Südengland zu den Lebensstationen von Dr. Bach an, um den frisch gebackenen Absolventinnen an den Originalschauplätzen und Wirkungsstätten von Bach durch eigenes Spüren und Erleben die „Heile Dich selbst!“ Botschaft der Blüten und ihres Meisters erfahrbar zu machen.
Durch glückliche Umstände in der Familie und dadurch, dass meine 3 Schwestern und ich immer einen herzlichen Kontakt mit unseren Halbschwestern und Kouki, der Cousine meiner Mutter gepflegt hatten, war es mir möglich, ab 2000 regelmäßig in den Herbstferien Frauen Urlaubsseminare an einem besonderen Ort am Meer in Altea/Spanien anbieten zu können.
Diese Wochen dienten der Regeneration und der Entspannung von Körper, Seele und Geist und beinhalteten sowohl einige Stunden innere Arbeit losgelöst von Alltagspflichten als auch viel Genießen, Lachen und Spaß haben im Frauenkreis.
Der Name des Hauses, das die Cousine meiner Mutter „Kouki“ in den 60er Jahren dort erbaute „Teotihuacan“ bedeutet „Sitz der Götter“ und wie es ihre Vision war, ist dieser Platz für viele Besucher ein Ort der Inspiration, der spürbaren Begegnung mit göttlichen Kräften, die uns umgeben und der Regeneration und Heilung.
Siehe „Auszeit und Regeneration in Villa am Meer“
Zu Beginn meiner Kurstätigkeit dort im Jahr 2000 lebte ich mit meinen 3 Kindern in Ihringen am Kaiserstuhl und betrieb eine kleine Heilpraxis.
1996 war meine 2. Tochter geboren worden und ich führte ein ausgefülltes Leben als Mutter von 3 Kindern und Heilpraktikerin. Meine Arbeitsschwerpunkte waren damals Ernährungstherapie,- und Fastenbegleitung, Health Kinesiologie und Aromaöl Entspannungs,.-und Heilmassagen.
Als ich dann 2004 noch anfing, als Erzieherin im Hort der Freien Waldorfschule zu arbeiten, reduzierte ich die Praxistage, bot aber weiterhin Wochenend,- und Tagesseminare in Körperarbeit, Entspannungstherapie, Bachblütenberatung und Kreistänzen an.
2008 absolvierte ich dann noch die Schulfremdenprüfung zur staatlich anerkannten Erzieherin und arbeitete bis 2012 im Schulbereich und dann noch weitere 7 Jahre mit Kindern im Kleinkindalter.
Von 2015- 2019 ließ ich mich von meiner langjährigen Freundin Margarete Sennekamp zur „Achtsamkeits,- und Körpertherapeutin in spiritueller Psychotherapie“ ausbilden. Diese Ausbildungseinheiten rundeten meine eigenen vielfältigen Erfahrungen in vielen Jahren der Selbsterfahrung ab und befähigten mich, Menschen in der psychotherapeutischen Einzelarbeit nach der erprobten Imaginationstherapie von Phyllis Crystal zu begleiten und mit ihnen Vergebung, Integration und Loslassen durch liebevolles Annehmen und Raum geben zu praktizieren und die vielen Wunder der Heilung zu erfahren. Die Ausbildung und tiefen eigenen Prozesse halfen mir, meinen intuitiven Gaben und Fähigkeiten in der Gruppenarbeit noch mehr zu vertrauen und diese umzusetzen.
2018 entschied ich, mit der pädagogischen Arbeit aufzuhören und arbeitete mehrere Tage im Monat in der 24h Betreuung einer jungen schwerbehinderten Frau neben meiner Heilpraktikertätigkeit.
Seit 2011 unterstütze ich meinen langjährigen Lebensgefährten in seinem Webshop „Wohl und Gesund leben“ (www.woge-leben.de), in dem wir hochwertige und preiswerte Wasserfilter und Wasseraufbereitungsgeräte von Lotus Vita sowie andere erprobte Gesundheitsprodukte anbieten.
In unserer Freizeit sind wir gerne in der Natur und in fremden Ländern unterwegs und genießen ein naturnahes Leben, Wanderungen und das Entdecken der jeweiligen Umgebung mit ihren verschiedenen Bewohnern.
Im Januar 2019 begann meine 1. Jahresgruppe „Frauen Heilkreis“, in der wir monatlich im Schwesternkreis zusammenkommen um uns auf einer tieferen Herzensebene auszutauschen, zu nähren und unseren Themen durch feines Wahrnehmen, Annehmen und Raum geben nachzuspüren.
Gerade in dieser herausfordernden Zeit sind diese Treffen für alle Beteiligten so wichtig und aufbauend.
Wir nehmen uns Zeit für Bewegung, Meditation, heilsame Rituale und tiefe Begegnung – so oft möglich auch draußen in der Natur.
Dabei kann ich aus dem Werkzeugkasten meiner vielen Ausbildungen auf allen Ebenen immer wieder neue Impulse einbringen und lerne dabei, meiner Intuition und der Stimme meiner inneren Heilerin immer mehr zu vertrauen und mich führen zu lassen.
Aus diesen Heilkreisen ist zu meiner großen Freude in den letzten Jahren ein Netzwerk für weitere Aktivitäten wie eine Jahreskreisgruppe, ein Lebensgarten/ Heilpflanzenprojekt sowie Unterstützung und Hilfestellung in persönlichen Anliegen im Schwesternkreis entstanden.
Ich bin überzeugt und spüre innerlich, dass wir mit dieser inneren Arbeit als Schwellengeneration einen wesentlichen Beitrag zur „Co-creation“/ dem Miterschaffen eines goldenen Zeitalters vorbereiten.
„Wir sind die Menschen, auf die wir immer gewartet haben und Du bist der Wandel, der sich jetzt immer mehr nach und nach vollziehen und zeigen darf !“
Seit meinem Eintritt in die Rente lebe ich nun im Winter in Altea und bin die Hüterin von Teotihuacan.
Ich habe das Haus renoviert, eine Sommerküche eingerichtet und den Pool auf Salzwasser umgestellt. Im Garten gibt es einen Ritualplatz und eine wunderschöne Jurte, die als Seminarraum, Frauentempel, für Heilarbeit – Massage, Yoga, Tanz und Meditation genutzt werden kann.
Ich bin voller Dankbarkeit und freue mich, diesen wunderbaren Platz auch mit Menschen zu teilen, die Regeneration, Ruhe und Heilung suchen und das milde, mediterrane Klima genießen wollen.